Dienstag, 27. Februar 2018

'Zagen' : aus Unentschlossenheit, Ängstlichkeit zögern / aufgrund von Bedenken unentschlossen sein

Durch meine Arbeit als Coach erlebe ich die Menschen. Sie tun etwas oder nicht - sie beginnen oder nicht - sie handeln oder nicht - sie machen den Mund auf oder nicht. Sie leben selbstbestimmt oder eher fremdbestimmt.

Diese dauernde Zerrissenheit oder Ambivalenz, diese immer vorhandene Polarisierung von Sein oder Nicht-Sein, und das damit einhergehende Lavieren zwischen widersprüchlichen Umständen mag menschlich sein - ob es förderlich ist, möchte dieser Blogbeitrag betrachten. 

Denn mit all diesen Dualismen (Wertepaare) verhält es sich von Region zu Region, von Land zu Land und von Selbstverständnis der Sozialisation zu Selbstverständnis der Sozialisation unterschiedlich. Es ist nicht "gegeben / sakrosankt" wie man lebt. Oft bestimmt einem viel mehr, woher man kommt. 

Nehme ich den Begriff 'Pflicht', ist damit, wenn alle Pflicht gut und richtig finden (dualistische Bewertung), eine Sache sozusagen ausgeschlossen / nicht wirklich denk- bzw. lebbar: pflichtlos zu bleiben, so ganz ohne Pflicht, oder anders gesagt: sich nur der Kür zuzuwenden. 


Wenn 'Pflicht' oder 'Vernunft' ein gültiges Mass darstellen, gibt es nicht wirklich ein Ich.

Nehme ich die Idee vom 'Ich' zur Pflicht dazu, ... da kann ich pointiert schreiben: Wenn Pflicht gilt, dann gibt es sozusagen kein Ich mehr. Ist irgendwie ausgeschlossen. Was einzig zählt ist, ob die Pflicht verrichtet wird. Egal worin. In allem. Erst die Pflicht. Basta. Egal wie deine Seele, deine Träume, deine Wünsche oder sonst was alles, ja sogar deine körperliche Gesundheit dabei den Bach runtergehen, "du musst zuerst noch ... / mach endlich wie ich dir gesagt habe .../ ich muss doch noch / Mutter hat gesagt, ich soll ... / etc". Irgendwer anderes hat das Sagen in mir. 

"Irgendwer" scheinen besonders die eigenen Eltern zu sein. Dann LehrerInnen, LehrmeisterInnen, ProfessorInnen, ChefInnen. Gerne "sagen / verpflichten" einem auch Nachbarn, das Dorf, die Kirche, der Verein, die Clique, etc. was zu tun ist - allein das "Geschwätz der anderen" kann einem Angst erzeugen und an Dingen und einem Handeln festhalten, welches man dann denen zu Liebe verrichtet - nur mit einem selbst hat es nichts oder nur wenig zu tun. 

Ob elterlich oder gesellschaftlich - man ist in der "Pflicht", den anderen zu gefallen. Und so meint man automatisch, wenn die lieb und wohlgesonnen zu mir sind, mich "sympathisch" finden, hätte ich selber ein gutes und zufriedenes Leben geführt. - Dabei werden Sie gerade um dieses betrogen.



Man darf ohne jede Bewertung von Richtig oder Falsch wie ein Normalbürger unter Normalbürgern leben - das bleibt ok. Aber nur, wenn ich mir nach reiflicher eigener Überlegung selber dazu entschlossen habe. Wenn ich das unhinterfragt tue, lebe ich als Mensch, ob Mann oder Frau, in einer meiner von Aussen, also von Fremden oder jedenfalls anderen Menschen bestimmten Anpassung. Und der Motor, der mich wie ein Wackeldackel in Bewegung hält, genau das zu tun, was "die" wollen, ist mich damit zu erpressen, dass sie mich nicht mehr lieben und annehmen würden, würde ich gegen sie handeln. Zuckerbrot und Peitsche. 

Nur Liebe oder Annahme, Akzeptanz und Respekt, Wertschätzung und Ok-sein ist das nicht. 

Was man verzeihen kann und auch muss: Dieses Elterliche, Anerzogene, Überstülpte aber Fremde, ist aus der Not geboren, Kinder zu Erwachsenen zu erziehen, und als Erziehende keine andere Herangehensweise zu kennen. 


Denn das Erziehende von Eltern und Umfeld ist ein von Heer und Militär geprägtes. 

Denn das Erziehende von Eltern und Umfeld ist ein von Heer und Militär geprägtes. Die Form der Erziehungswerte und Erziehungshandlungen stammen aus einer mehrhunderjährigen Kultur der Heeresführung, ohne die noch kurz zuvor herrschende Leibeigenschaft dabei zu vergessen. In der Hierarchie der ältesten Top-Down-Organisation, welche über Leben oder Tod ihr Handwerk (die Kriegsführung) verrichtet, entstanden Leitfäden, Menschen einzuteilen, zu  ordnen, zu befehlen, also mit einem Auftrag auszustatten, anzuführen, durchzuführen - besonder zu siegen - bis hin, für die eigene Sache zu sterben (siehe Auftritt von Erdogan in diesen Tagen mit dem weinenden Mädchen in Militäruniform). 

Es reicht durchaus, die eigenen elterlichen Generationen seit dem Vor-Preußentum zu nehmen, um einen Blick dafür zu gewinnen, woher in der Familie die Idee von Zucht und Ordnung stammt. Der Drill, das Adrette, die Ordnung und Reinlichkeit - jedes schulische Pauken. Alleine 'gerade stehen' ist eine militärische Idee. Das ewige Feedback der Eltern zu: "Das nächste mal kannst du es besser machen, wenn die anderen es können. / Leistung, Leistung, Leistung / Sei keine Memme / etc" verformt dabei unhinterfragt den Charakter bzw. zersetzt Selbstbestimmheit und Selbstsicherheit durch Zweifel - Zweifel, das seelische Gift per se.

In all dem geht das Eigene des Einzelnen - also gehen Ihre nun erwachsenen Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche unter. Sie werden AkademikerIn, weil Ihre Eltern das so verlangten, dito der Arbeitsmarkt, der Konsum, der Neoliberalisms in Form von Optimierungen. Was Sie gerne machen würden, weiss niemand. Und ganz besonders Sie selber nicht (sag ich hier mal so um zu pointieren). 

Zumindest gibt es DIE FRAGE: Wie sehr sind Sie fremdbestimmt? oder: Wie sehr handeln Sie aus Ihren Gefühlen und Bedürfnissen? - Das ist der Spannungsbogen auf einer Skala von 0 bis 10. 


Wie sehr sind Sie fremdbestimmt? Wie sehr handeln Sie aus Ihren Gefühlen und Bedürfnissen?

Und in diesem Dualismus, dieser innerlichen Polarität zweier Handlungsoptionen können Sie erkennen oder spüren, dass unendlich viele Muster, Reaktionen und Angstgefühle angelegt sind, ZU ZAGEN, Angst und Befürchtungen zu haben, was "die Anderen" denken? 

Ihr ganzes Leben referenziert sich an den Bewertungen durch andere - außer Sie haben sich je davon durch Selbstkompetenz und emanzipative Ablösungsschritte weg entwickeln können. Es liegt auf dieser Skala. Ob ein Mensch so zu 100% sich befreien kann - vermutlich nicht. Auch ich will geduscht und mit frischer Kleidung, sauberen Schuhen und mit Höflichkeit wie Freundlichkeit in die Begegnung mit anderen Menschen, besonders mit meiner Klientel. Ich entspreche also auch der Konvention und Sozialisation. 

Aber wissen Sie - wenn ich nicht mehr Coach sein mag, sondern lieber Obstgärtner, werde ich in meiner gewonnenen Freiheit Obstgärtner. 

Oder anders gesagt: Ich werde nicht für wen anderes nun Coach bleiben, wenn mich das unglücklich und krank machen würde, wenn ich das nicht mehr tun möchte. In mir zagt es da gar nicht. Ich kenne meine Gefühle und Bedürfnisse, ich spüre mich, ich habe mir das über Jahre erarbeitet, mich von Mutter, Vater, Obrigkeit und einem erwarteten Rollenverhalten zu befreien, so dass ich mich spüre, mich mag und weiss, was ich brauche, um eben nicht gut oder falsch, sondern ok und stimmig und mit mir einig im Leben zu stehen. -

Die Zerrissenheit, die Ambivalenz erzeugt in einem Menschen dann etwas, was ich noch weniger mag, als wenn sich jemand seinem Schicksal ergeben hat: Es ist eine Sache, sich im Leben mehr oder weniger bewusst ergeben zu haben. Aber was ich meine zu beobachten ist ein viel grössere Anteil an Menschen im Umfeld, die in sich selber täglich und über Jahre einen krankmachenden Kampf führen, zwischen dem, was sie selber gerne möchten und dem, was sie sich wegen fremder Anforderungen nicht getrauen. Sie sind nicht einer Seite zugewandt - nein, sie zerreiben sich in einem täglichen Frust zweier Seelen in ihrer Brust. Sie spüren, nicht echt zu sein. Sie wissen darum, "nur zu gefallen". 

In diesem jahrelangen K(r)ampf, der schon beim kleinsten Äussern eines Wunsches von Aussen rasiert wird, VERZAGT man mehr und mehr, verschüttet man das Eigene. Man verleumdet sich sozusagen. Und man ist auch, wenn es schlimm kommt, nicht mehr sich selbst. 

Ein stolzer Klient sagt zu mir in einem Gespräch: "Was ich hier alles bespreche, das konnte ich so nicht - nirgendwo, mit nirgendwem. Selbst mit meiner Frau nicht wirklich, da sie ja bei vielen Aspekten Verhandlungspartnerin wäre." Ich antworte: "Genau. Ich kann mir Ihnen aus neutraler Position alles besprechen, muss aber nachher nicht mit Ihnen nach Italien ziehen, wenn Sie sich dafür entscheiden." Wir lachen laut raus ... 

In den bezahlbaren Stunden eines vereinbarten Coachings können Sie sich jenen Raum organisieren, wo ein Anfang gemacht werden kann, der nur Sie und nur Ihre Anliegen im Gespräch behält. Viele Meta-Bemerkungen von Klientel geht in die Richtung:
  • Hier fühle ich mich nicht bewertet
  • Hier kann ich über alles sprechen, ohne Angst- oder Schamgefühle
  • Ich brauche oft keine direkte Lösung - was ich brauche ist dieses innere Lösen
  • Ich kenne niemanden, mit dem ich je so offen gesprochen hätte
Es geht bei diesen Feedbacks nicht um meine Qualitäten oder um Werbung. Es geht darum zu zeigen, dass ein befreiender und geschätzter Unterschied entsteht, wenn man sich selbst in den Rahmen eines Coachings begibt: Man kriegt den geschützten Raum fürs eigene Selbst. Keine Eltern, kein Partner, kein Chef, keine Regeln - und damit viel weniger Bedenken. 

Und dann ist nach meist wenig Zeit das Zagen oder sogar Hadern weg. Oder viel besser noch: Das Gefühl, sich selbst gelten zu lassen - WOW - das ist vielleicht eine Wohltat. Das stärkt - egal wozu. Das Eigene ist so eine ganz andere Währung, fürs Leben ein- und auszuatmen. 

Wie man nachher mit Eltern oder dem Arbeitgeber umgeht, mit Kollegen und Nachbarn, das ist Sozialkompetenz. Das ist an vielen Stellen leichter, da lernbar. Aber Raum und Stärke, Etablierung des Eigenen, des Persönlichen, dieses 'Eigene' als Anteil an Wünschen und Träumen, das gewinnen Sie entweder alleine im Wald (gratuliere) - oder in etwas Zeit bei einem vereinbarten Gespräch, welches nicht-wertend und nicht-direktiv nur eine Sache auf der Bühne lässt: Sie und ihr Inneres!


Nicht unerheblich: Viele zögern wegen dem Geld - "Wer spricht gerade in mir?"

Kein unerhebliches Thema: Viele zögern (zagen) wegen dem Geld. Ich kann den Gedanken nachvollziehen und Ihnen ok sein lassen. 

Was Sie tun können: Sie können schauen, ob dieser Spargedanke wirklich Ihrer ist, oder ob der Ihrer Mutter, die nach dem Krieg sparen und auftragen musste. Das ist die erste Gedankenrichtung die Sie vielleicht bei einem alleinigen Spaziergang im Wald betrachten können. Die hier berühmte Frage lautet: "Wer spricht gerade in mir?" Mein Mutter? Unsere damalige Knappheit? Die Kolleginnen? Der Wunsch nach Urlaub? - wer sagt in  mir, dass das Geld für ein Coaching erst einmal eine fragwürdige Ausgabe ist, "..., welches "Du" dir sparen könntest"? Und gerade wenn Sie wohlverdienende Führungskraft oder sogar UnternehmerIn sind - fragen Sie sich, woher ein mögliches "Spar- oder sogar Geiz-Verhalten" herkommt in Ihrem Leben. 

Dann gehen Sie ein paar Tage später nochmals alleine spazieren - auch mit der Überzeugung, das für Coaching zu zahlende Geld sei bloss unsinnig ausgegeben und fragen sich in eine zweite wie dritte Richtung folgendes: 

a) Wie "teuer", wie "geldmässig wertvoll" ist allein in den ersten zwei Jahren das, was ich eigentlich gerne leben und haben möchte? Wie viele Euros wären für mein echtes Lebensgefühl zu veranschlagen?

und

b) Wie "teuer", wie "geldmässig wertvoll" ist es innerhalb von zwei Jahren, wenn ich mich nicht entwickle und nicht zum Meinigen gelange? Welche Schäden an Herz und Seele, Bauch und Intimbereich, an Übergewicht und Ersatzhandlungen, an Unglück und Demotivation kostet es, wenn ich mein Zagen belasse, um das Geld für ein Coaching zu sparen? Oder für ein Coaching danach zu schielen, ob es ein Gratiscoaching oder ein Minderhonorar gäbe? Was für ein Dackel des Geldes bin ich gerade,  da ich ja Geld habe? Oder bin ich nicht Knecht der Idee "man müsse bloss kein unnötiges Geld ausgeben"?

Sollte das ehrliche Verhältnis eines Return-on-Invest bei 3:97 liegen, ist das so eine Stelle, wo Sie auf Ihrer Skala zwischen 0 - 10 dem innerlichen Zagen einen klaren Zug versetzen vermögen. Sonst bleiben Sie gerne von Ihrem Geld fremdbestimmt.


Willkommen. 

Jona Jakob, Aschaffenburg



Freitag, 23. Februar 2018

Selbstmanagement: Wo liegt der Krisenzeitpunkt "auf den letzten Zacken"?

Thema:
Leben - Selbstmanagement - Krisen
Die Betrachtungsweise kann auch im Studium oder bei der Arbeit genutzt werden.
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Es gibt ein Phaenomen, welches ich selber zu überwinden vermochte - und so kommt es, dass ich heute hin und her gerissen bin, wenn ich meine, jemand anderes verbleibt in seiner Situation.

Was meine ich? Nehmen wir an, jemand merkt, dass er/sie im Leben auf eine problemhafte Zeit zusteuert: Jobverlust / Kündigung / Arbeitslosengeld läuft ab / Ehe wird brüchig / Scheidung droht / Auto sollte in Service oder gar Reparatur / Zahlungen werden fällig / Steuern sind nicht gemacht oder werden gefordert / etc.

Nehmen wir an, die Problemzeit beginnt auf einer Skala bei 0 oder 1 und würde mit dem Super-GAU (grösst anzunehmender Schaden, ob materiell, substanziell oder psychisch-mental) bei 10 Punkten ausschlagen, dann erlebe ich Menschen, die getrost auf diesen Level-10-Status zuschliddern, als sässe das Kaninchen vor der Schlange und sei hypnotisiert.

"Auf den letzten Zacken" seine eigenen Probleme zu regeln, liegt idealerweise bei Punkt 5, maximal bei Punkt 6. Nicht bei 10. Ab Überschreitung des Zeitpunktes von Level 6 fangen Kollateralschäden an zu wirken, bei 10 geht man in die Privatinsolvenz, ist der Ehepartner weg, das Haus gepfändet, etc.

Wenn man also eine Krise bewältigen muss, ist nicht "noch Zeit" - sondern bei etwa der Halbzeit davon muss die Änderung vollzogen oder am tun sein. Dort muss gehandelt werden, nicht später.

Und ja, weil bei Level 5 immer noch alles nach guter, alter, eigener Höhle aussieht und wirkt, fühlt man sich geschützt. Aber dem ist nicht so. Diese Schutzgefühle sind täuschend. Nichts ist geregelt, nichts ist aufgefangen, nichts ist neu vereinbart - die Krisenspirale fängt an zu drehen, als stünde man auf einer so grossen Eisscholle und merkte nicht, dass sie sich längst vom Festeis gelöst hat.


Was lässt jemanden hadern?

Das Eigene.

Mir als Coachender ist egal, was genau in Ihnen hadert und Sie blockiert. Aber es liegt niemals in den Umständen. Es liegt nur in Ihnen. Und wenn Sie zum Zeitpunkt bei Level 3-5 nicht von selber in die Gänge kommen, wo Sie noch für redliche Vereinbarungen innerlich in Ordnung sind, dann rufen Sie jemanden an und sagen Sie deutlich und entschieden: "HOL MICH SOFORT AUS DEM SUMPFLOCH RAUS, IN WELCHEM ICH BIS ZUM BAUCH STECKE!"



Hinweis I:
Es ist nicht das Problem / die Sache, welche einen hindert, zu handeln. Es sind die eigenen Wirren der Gefühle. Das kann man alleine kaum gut lösen.


Hinweis II:
Im "Sumpf der Probleme" stecken, damit ist nicht gemeint, dass die Umstände unlösbar wären - mit "Sumpf" ist das eigene Gefühlschaos gemeint. Im Beratungsgespräch werden diese Knoten gelöst und auch irgendwie "lastenmässig" geteilt. Erste Entscheide für Handlungsschritte werden gemeinsam entschieden. Das hilft.


Wenn Sie das nicht tun, dann sind Sie eher bei Krisenlevel 7-10, als es Ihnen lieb ist. Weil das erste, was andere Menschen in sich selbe wahrnehmen ist Gefahr. Und Sie sind dann eine Gefahr - auch für andere. Man getraut sich nicht so schnell, jemandem aus einem Sumpfloch zu helfen, wenn der über die Schultern drin steckt. Soll ich ihn am Kiefer fassen und rausziehen? Zieht er nicht mich selber mit rein? Das will niemand.

Handeln - was angesagt wäre, ist das Verlassen der schon schädlichen Komfort- und Verdrängungszone. Niemand kann Sie retten - nur Sie selber. Aber wenn Sie nichts sagen, warten die, deren Geschäftsmodell darauf basiert, Sie wegzuräumen: der Bestatter, der Zahnarzt, der Arzt, der Scheidungsanwalt, die Behörden des Finanzamtes, Kläger, etc. etc.

Das Problem ist spätestens zum Zeitpunkt 5 von 10 zu lösen - nicht bei 10, da ist es zwar konkret noch Ihr Problem, und was für eines, aber Sie sind erst einmal weg.

Falls Sie bei der Betrachtung dennoch nicht spüren, was Sie sich wert sind, dann versuchen Sie zu spüren, was Ihnen Ihre Nächsten wert sind, die wegen "Solidarischem" mitleiden. Spüren Sie da auch nichts, gehen Sie wegen Depression sofort zum Arzt. Bessere Laune hilft dabei, das Eigene anzupacken.

Und noch etwas: Es gibt keine Ausreden - es gibt auch keine Entschuldigungen.

Was es tolerierbar gibt: Umstände und Handeln. Da packt es sich an den Ohren.

"Auf Fünf! - Nicht später."



Donnerstag, 22. Februar 2018

Die Böden sind drin, der Raum kann benutzt werden.



Die beiden Böden sind gelegt. - Nächste Schritte: Sitzgelegenheiten, Einrichtung, erster Anlass. Ausserdem: Zwei fette Sessel sind bestellt. Die Heizung wird noch optimiert. - Ich freue mich. Danke.


Montag, 5. Februar 2018

Hübchen 2018: Boden sanieren, Teppich legen, Finish

Hübchen gedeiht weiter: Es wurde der alte Teppich entfernt und der Boden für einen neuen vorbereitet. Danach sind die Rohrschächte mit weisser Farbe zu optimieren, kleine Stellen, Flecken bei den Radiatoren und Ansätze der Wände auf Höhe Fussleisten. Dabei wurde das Hauptfenster ein erstes Mal innen und aussen vom gröbsten Schmutz befreit - ein solides Fensterputzen muss veranlasst werden. Ebenso, das sieht man nicht, sind die Fensterbretter innen von Verkalkungen oder so etwas zu befreien und auf Glanz zu bringen. - In den nächsten Tagen wird ein Teppich bestellt und verlegt. Im vorderen Bereich der Türe und Säule soll ein PVC-Boden den Eingang auffangen. Danach noch Licht und Stühle :-) ... heute habe ich mal selber zugepackt. Muss aber immer schauen, dass sich Phibi nix holt ... weisse Schnautze oder so.


















Mittwoch, 6. Dezember 2017

Zwischenziel erreicht: 'Hübchen' ist saniert ...

Rechtzeitig vor dem Urlaub wurde Hübchen, der Raum im Erdgeschoss, fertig saniert. Das bedeutet, die Odenwalddecke und die Wände sind frisch gemacht. Nun geht es um die Frage des Bodens und Fussleisten, was nach Weihnachten erfüllt werden soll. Dann kann beleuchtet und eingerichtet werden. - Lieben Dank an die Servicetechniker von www.elkemerkel.de, Stockstadt am Main.

Der Raum soll eine Art Hub werden. Die Frage lautet: Was wird hinausgetragen?

Ebenso heute wurden die Bilder von www.humanness.de ersetzt. Sie entsprechen nun rechtlich. Wir freuen uns auf den Start im 2018 ... - Jona Jakob

Bild Jona Jakob

Bild Jona Jakob

Bild Shutterstock, lizenziert für Jona Jakob


Freitag, 29. September 2017

NZZ-Interview mit Philosoph Wolfgang Welsch - 'Das angeblich Eigene ist hochgradig fiktiv.'

Ich füge diesen NZZ-Feuilleton-Beitrag hier ein, weil der Philosoph Wolfgang Welsch aktuelle Tendenzen menschlichen Verhaltens mE mehr als erschütternd präzise erklärt und sie damit gleich unhaltbar macht, schier pulverisiert.  - Ich meine, für Persönlichkeitsentwicklung, Coaches und BeraterInnen, die eigene Haltung, Führung und Leadership ist das Interview relevant, wenn man wem gegenüber sitzt und versucht, den, sich selber und die Dinge zu verstehen - willkommen:

Wolfgang Welsch - 'Das angeblich Eigene ist hochgradig fiktiv'

https://www.nzz.ch/feuilleton/das-angeblich-eigene-ist-hochgradig-fiktiv-ld.1318392

Jotter auf SE800 - by JJ



Des Dozenten persönliche Präsenz hinter Lerninhalten

Ich glaube, wenn man heute wen etwas lehrt, dann kommt es nur vordergründig auf Inhalte, Bücher, Unterlagen und Vermittlung an. Schon - doch ...

Ich bin der Überzeugung, dass es eher eine Frage ist, wie präsent, wie selber verbunden man hinter dem steht und es lebt, was man vermittelt.

Im ersten Moment, also noch im Unterricht, während der Kurse, werden junge Menschen rumschnöseln, prokrastinieren, sich möglichst Rosinen rauspicken und sich selbstoptimieren bis hin zum 'Wunschkonzert' - und das muss man einfach aushalten und zuletzt professionell abgrenzen.

Denn später, sehr viel später erinnern sich Teilnehmende an Inhalte und Theorien, Schulen und Konzepte weniger in der Form der Blätter, Folien, Raster und dem Gelernten, als dass sie sich in der nun betroffenen Situation daran ZURÜCKERFÜHLEN, "wie-m
an-etwas-wofür" in seiner eigenen Haltung und Präsenz vermittelt hat.


Bild: Pixabay / COO creative commons

Die Teilnehmenden spüren dann dank dem damaligen Selbstheit des Dozenten, wofür die Inhalte vermittelt wurde, die für Jene vorerst unbetroffen standen und meinten, sie hätten damit nichts zu tun. Doch. Dann wenn das eintrifft, im ersten Streit, beim ersten Projekt, bei der Verhandlung, der Kündigung, bei einfach jeder Art von Interaktion die einem selbst betroffen macht, ob erfolgreich oder scheiternd bestreitend, wird nur das gewahr, was emotional damals der Anteil war, für den man den Dozenten "irgendwie schräg" hielt.

Und dann, dann kommt der ganze Stoff hoch, die Konzepte, die Handlungsschritte, die Vorgehensweisen. Und man denkt: Was macht der alte Dozent von damals wohl? Wie geht es ihm? Weiss er, dass ich heute tue, was er damals "predigte"?

Die damaligen "Stoff-Konsumenten", die bloss wissen wollten, WAS genau denn geprüft werden würde ohne gross nach dem WARUM zu fragen, sie stehen auf einmal vor dem WOFÜR und verstehen erst dann, was es nun bedeutet, das WIE zu wissen oder Erfahrung darin zu haben.



www.humanness.de


Sonntag, 4. Juni 2017

'Jeder Mensch trägt die Unendlichkeit in sich.' - Noam Chomsky in Philomag 03/2017

Zu Pfingsten lese ich:

'Jeder Mensch trägt die Unendlichkeit in sich.'


Das definiert Noam Chomsky. 'Wären wir ganz und gar formbar und hätten nicht feste Grundlagen der Natur, hätten wir auch nicht die Kraft, politischen, medialen und geistigen Mächten zu widerstehen - und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: unsere von klaren Regeln fundierte Freiheit.' 


Chomsky erzählt aus seiner Kindheit: 

NCh: Mein Onkel hatte einen Zeitungskiosk.

Philosophie Magazin: Und dieser Zeitungskiosk war sozusagen Ihre erste Universität?

NCh: Ja, in diesem Milieu erhielt ich meine politische Bildung. In den 1930er-Jahren herrschte eine ganz andere Atmosphäre als heute.  Objektiv war es schlimmer - es gab viel Armut und Leid -, aber psychisch war es eine Zeit voller Optimismus und Hoffnung. Alle Blicke richteten sich auf die Zukunft.

Ich habe mich dabei gefragt, was heute für eine Atmosphäre ist. Natürlich kann man fast immer behaupten, dass Angst oder Ängste die Zeit bestimmen, wegen all der Probleme, die anliegen. Aber ich persönlich bin eher dem Gedanken nachgegangen, wir hätten eben nicht wirklich Probleme und auch wenig Streben nach der Zukunft - wir wären wie für einen Moment unbewusst angekommen - und würden genau darum so sehr reagieren, wenn unser Friede gestört werde. Wir hätten eine Atmosphäre, in der man sich nicht zu sehr zu fürchten bräuchte -, wir möchten aber gerade daher nicht darin gestört werden. Wir regen uns allenfalls mehr (künstlich) auf, als dass wir klagen. (JJ)

[...]

Gedanke von Noam Chomsky:

Jeder Sprechende, Sie und ich, hat ein begrenztes System von Regeln verinnerlicht, mit dem er Sätze bilden kann. Aber mit dem begrenzten System lässt sich eine unbegrenzte Zahl von Bedeutungen ausdrücken. Das ist der Kern von Sprache und macht sie zu einer einzigartigen und spezifischen Eigenschaft des Menschen. - Hier liegt der Ursprung aller Kreativität, zu der wir imstande sind, ein konkreter Ausdruck unseres Menschseins.

Noam Chomsky: 'Sprache ist nicht zum Kommunizieren gemacht'


Das sind alles Schälchen. 

Philosophie Magazin: Der Gedanke, dass Sprache zunächst ein inneres Phänomen ist, hat Sie zu der These geführt, dass Sie nicht oder nur sehr ungenügend der Kommunikation dient. 

NCh: Wir gebrauchen die Sprache ständig zum Kommunizieren, aber dafür ist sie nicht geschaffen. Ihre Struktur ist so angelegt, dass sie die Voraussetzungen einer effizienten Kombination erfüllt, einer sinnhaften Anordnung von Elementen, aber die Voraussetzungen einer effizienten Kommunikation ignoriert sie. 

Es besteht somit ein Konflikt zwischen der Funktion, 
  1. einen Gedanken auszudrücken 
  2. und ihn zu kommunizieren. 
  3. Und angeblich wird jedesmal die zweite Funktion nicht wirklich wahrgenommen. 
Dies wiederum - und hier der kaum erkennbare gedankliche Hinweis - läge daran, dass Sprache ein System von Regeln ist, das der Geist FREI verwendet.

Das führt zu Lücken und Fehlinterpretationen, welche die zweite Funktion, nämlich zu kommunizieren, beeinträchtigen. Aber genau das hat (gute) Gründe, die der Sprache immanent sind. 

NCh: Das innnere kombinatorische System, das mir die Bildung des Satzes ermöglicht, macht ihn zugleich für meinen Gesprächspartner mehrdeutig. 

Im Logo von humanness schliessen sich die Ringe nicht - dazwischen liegt frei die Freiheit. 

Es handele sich dabei um einen notwendigen Zusammenhang. Chomsky sagt, es gäbe kein Kreativität ohne den Bestand eines regulierenden Systems. Versinnbildlich sagt er, Sie können ein solches oder ein ganz anderes Bild malen - aber immer werden Sie einen Rahmen brauchen. 

Wenn ich das lese, dann beschreibe ich Chomskys Gedanken einmal so: Es ist wie mit der Herstellung, sagen wir mal von einem flüssigen Getränk. Als 'System von Regeln' oder als Korsage brauchen wir für den noch kreativen Herstellprozess, aus Wasser, Aroma und Zucker ein Getränk herzustellen, das nach unseren eigenen Vorstellung so und so schmeckt. eine Verpackung. Zum Beispiel eine Flasche und eine Harasse und Paletten. Unser Gegenüber, hier sind es Kunden, "meinen zu verstehen", sie interpretieren unser Getränk - wie es ihnen im Mund dann schmeckt lässt eben nicht wie stets formuliert "nicht-viel-Raum-für" Interpretation und Spekulation offen, sonder eröffnet ihn erst / gerade. 

Diese Auslegung Chomskys Gedanken sind erneut MEINE Worte - es sind nicht seine. Und in allen drei Elementen, seinen Gedanken, dem Nichts dazwischen, und meinen Gedanken liegt überall etwas Freiheit. 

Was kann man damit anfangen?

  • Sie müssten nicht weiter hören, was Ihnen Ihre Eltern sagen
  • Sie müssten nicht weiter übernehmen, was Vorgesetzte meinen zu sagen
  • Sie müssten nicht übernehmen, was uns Trump aktuell alles gesagt haben soll
  • Sie müssten auch nicht alles übernehmen, was in Ihnen spricht
Sie könnten sich, da die Freiheit hierfür angelegt ist, wofür anderes entscheiden und mit eigenen Worten Ihre Gedanken fassen. 






Donnerstag, 2. Februar 2017

Kommunikation heute ist wie eine Dominoreihe

Vielen ist das Axiom von Watzlawick bekannt, welches da lautet: 

Kommunikation findet immer statt. Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren. 

Dieser Satz und das dazu von Prof. Schulz von Thun gezeichnete Kommunikationsmodell von Absender und Empfänger, Botschaft und Feedback sind nicht falsch oder nicht mehr aktuell, aber sie erzeugen in der Folge unserer elterlichen Erziehung und Sozialisation allenfalls folgende fehl laufende Schlussfolgerung: Das Ganze sei ein ungebrochener Kreislauf, der sich aus seinem Zusammenhang verbindet (Kausalität / dies kommt von das). 

Wegen der Neuro-Wissenschaften und dem, was wir heute als Konstruktivismus kennen, ist die Idee des geschlossenen Kreislaufes aufzugeben - das Ding ist jeweils unterbrochen, egal wie logisch die Antwort auf die Botschaft lautet. 


Kommunikation ist kein kausaler Kreislauf von Botschaft und Antwort (Feedback), sondern eine Reihe gelegter Domino-Steine (Jona Jakob)


Quelle:  https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27659

Kommunikation ist kein kausaler Kreislauf von Botschaft und Antwort (Feedback), sondern eine Reihe gelegter Domino-Steine, da jeder Mit'Redende seine Wirklichkeit im Moment der Antwort frisch konstruiert. Zwischen dem letzten Beitrag und meiner Antwort ist ein Abbruch. Das ist auch gleich jene Distanz und Unverbundenheit, die es mir ermöglicht, dem Prinzip Selbstverantwortung zu folgen und in ihm getrost zu verbleiben, "egal was Muttern gerade geäussert hat und WIE sie es sagte."

Mittwoch, 2. November 2016

Werden Sie Selbstentscheider anstatt Follower

Guten Tag

Thema: Anstoss durch die Digitalisierung in zahlreichen Berufen

Szenario: Sie verlieren womöglich Ihre Stelle. In ein bis zwei Jahren. Bei den Banken hat es bereits eingesetzt. Deren Stellenstreichungen resultieren nicht aus den negativen Geschäften - sie resultieren aus einem Wandel, wo Maschinen, Roboter und Software Menschen und deren Arbeitsleistung ersetzen. Dieser Wandel geht einher mit den Begriffen:

  • Industrie 4.0
  • Arbeit 4.0
  • Digitalisierung
  • Disruption

Nicht zuletzt kann eine einbrechende Branche weitere Wirtschaftszweige treffen.

Welche Chance wer in welcher Arbeit hat, vermag vermutlich niemand vorauszusagen. Doch wenn ich einmal meine Stelle verloren habe, bin ich besser aufgestellt - ob für meine eigene mentale Verfassung, also auch für mögliche Anstellungsangebote oder neue Idee - wenn ich über eine hohe Selbst- und Sozialkompetenz verfüge bis hin zur Führungskompetenz.

Man kann sich auch in Fach- und Methodenkompetenz weiterbilden, dort wo man schon zuhause ist. Aber in Zukunft werden jene Menschen GESTALTEND die besseren Chancen haben, die nicht nur kompetent sondern auch höchst wirksam und angenehm sind. Es sind reflektierte und agile Persönlichkeiten, die es vermögen, in den Vorschuss zu gehen. Oder anders gesagt: Solche Menschen hören auf, dem Fluss zu folgen und Konsumieren als Werk zu betrachten.

An dieser Stelle folgt ein Hinweis auf einen lesenswerten Beitrag aus dem Internet:

Deutsche Arbeitnehmer unterschätzen die Wirkung der Digitalisierung auf ihre Jobs

 https://netzoekonom.de/2016/11/01/deutsche-arbeitnehmer-unterschaetzen-die-effekte-der-digitalisierung-auf-ihren-job/

Der Beitrag veranschaulicht, wie sehr viele Arbeitnehmer sozusagen 'wegschauen'. Das ist vermutlich keine ideale Strategie, den Kopf in den Sand zu stecken.



humanness Kurse für Ganzheitliche Handlungskompetenz
www.humanness.de ab 14.11.2016 in Neu-Isenburg bei Frankfurt



Consensus Coachings für Persönlichkeitsentwicklung (Privat & Business)
www.consensus-coaching.de bei Jona Jakob

Ich lade dazu ein, einen Blick auf sich selber zu werfen.

Mit besten Grüssen

Jona Jakob
www.jonajakob.com

Freitag, 21. Oktober 2016

Im November startet der Kurs 'Für sich - fürs Ich' zur Stärkung der Selbstkompetenz

Im November startet in Frankfurt / Neu-Isenburg ein Kurs zur Entwicklung der Selbstkompetenz

Für sich - fürs Ich:
*******************
- Montags, ab 14.11.2016, ab 18:30 Uhr: Kurs für Selbstkompetenz
- Dauer: 11 Abende
- Alle Informationen, PDF-Info und Anmeldeformular

www.humanness.de/selbstkompetenz.html

Im Winter sich mit sich selber befassen und kompetenter werden.

Willkommen
humanness Frankfurt
Jona Jakob



XING-Gruppe humanness Frankfurt
https://www.xing.com/communities/groups/humanness-zwischenmenschliche-kommunikation-5019-1089852

Twitter:
#humannessfra

Facebook
https://www.facebook.com/humannessfra/

Mittwoch, 10. August 2016

So geht es nicht - jedenfalls nicht "so"!

Unsere Veränderung


Es gibt Veränderungen, die sind nicht mehr rückgängig machbar. Die überschreiten einen point-of-no-return. Eine Veränderung enthält, dass sich sämtliche Verhältnisse zueinander verändern, ob die "Anderen" das wollen oder nicht, mögen oder nicht, verstehen oder nicht, nachvollziehen oder nicht. Das Systemische ändert sich, wie wenn ich an einem Mobile an einem Ende anstubbse.

Meine Partnerin, namhafte Unternehmerin, und ich fanden uns per Zufall. Es gab keine Planung, kein langsames 'Anschleichen', kaum ein Kennenlernen. Wir hatten ein Gespräch und dann waren wir zusammen. Wir wohnen und leben zusammen und lieben uns seither.

Was war bzw. was ist? Unabhängig, und noch in Unkenntnis voneinander, hatte sich jeder von uns für eine wertschätzende Haltung im Sinne der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) entschieden. Das wussten wir natürlich nicht, spürten es aber vom ersten Moment der Begegnung an und fanden unser Zusammenkommen ohne viele Worte. Es war nicht, wie üblich, "Hengst & Stute", Macho & Girl", "Ich-Tarzan-Du-Jane". Nein, was einfach war, war unsere veränderte Haltung einem anderen Menschen gegenüber und die ist uns noch heute alle Lebenszeit wert. Wir schätzen uns sehr, das macht es uns aus.

Was soll das sein, eine 'veränderte Haltung gegenüber anderen Menschen'?

  • Wir wenden uns dem anderen zu, als dass wir uns in ins Zentrum drängeln (Zentrierung)
  • Wir hören zu
  • Wir versuchen zu verstehen
  • Wir denken mit
  • Wir fühlen mit
  • Wir lassen beide Seiten gelten und betrachten das Ganze
  • Wir bewerten sehr ungern oder lieber nicht
  • Wir warten
  • Wir fragen - und dann fragen wir nochmals
  • Wir fühlen sehr mit, manchmal zu sehr
  • Wir tragen Sorge zum anderen
  • Wir nehmen Rücksicht
Wir sind jetzt keine GFK-Cracks und wir sind auch nicht wirklich gut im Wording oder in vertiefenden Übungen - aber was wir verändert haben, dass sind unsere Werte und Haltung, als würde man oben bei einer Marktwaage die Gewichte so lange von links nach rechts und umgekehrt schieben, bis man die gewichtsgerechte Mitte gefunden hat. Das leben wir. Und ja, wir sind nicht gewaltfrei oder sonst wie Puristen. Aber dennoch sind wir in unserer Selbstverantwortung und haben eine bewusste Achtsamkeit. Das schliesst die Sorgfalt für das Andere mit ein.

Diese veränderte Haltung, was immer anders sein mag, möchten wir mit 50+ leben. Da ist für uns enorm viel schöne Zeit und viele gute Gefühle drin. Ein grosser Gewinn.


Was bedeutet das aber für Menschen, die mit uns in Kontakt stehen? 


Für andere Menschen bedeutet das eine Konsequenz: Wenn ihr euch nicht ansatzmässig in selbe Haltung und Bereitschaft begebt, mögen wir in diesem Verhältnis nicht in Kontakt stehen - kurz gesagt: Wir lassen von Menschen nach mehrmaligem Prüfen ab, wenn von denen nicht eine ähnliche Bereitschaft für das Miteinander signalisiert und mitgetragen wird.

Können - oder wollen -  andere Menschen nicht zuhören, nicht verstehen mögen, nicht warten, nicht einfühlen und Hintergründe sammeln ...

Können - oder wollen - andere Menschen nur ihren Sermon plappern, nur Dampfplaudern, nur sich selber hervortun oder nur für sich selber besorgt sein, agieren sie einzig selbstbezogen und nutzniesserisch, bewertend, als Ausdruck von "Kraft-meines-Amtes" etc. ... 

... dann werden diese mit uns nicht mehr weiter in Kontakt gelangen. Ende Kommunikation, Ende Kontakt, Ende "Partnerschaft" (die keine ist, wenn "so"). Sie wirken dann erzieherisch und tun so, als müssten wir uns dem anerzogenen Verständnis von Fremdverantwortung per Zuckerbrot und Peitsche wie Kinder 'brav' unterstellen. 


Wie soll das auf verschiedene Kontakte verstanden werden?


Am schwierigsten ist bestimmt nahe Verwandtschaft. Mit diesen Menschen ist man familiär verbunden, es ist das eigene Blut. Vermutlich bestehen da die meisten Kompromisse, ob gegenüber eigenen Elternteilen oder den Geschwistern. Oft ist das Resultat heute dieses, dass wir uns zwar nicht mehr zu sehr aufregen, aber wir gehen, wir verabschieden uns frühzeitig und verlassen den Ort der Begegnung. Kurz: Wir achten uns auf unsere Selbstverantwortung und schauen, dass es uns gut geht, und können wir die Situation nicht ändern, na dann gehen wir eben. Wir quatschen auch nicht noch lange über immer wiederkehrende Bemerkungen oder Abwertungen, sondern nehmen an, was ist, sehen uns aber nicht in der Pflicht und sind dann mal weg. Danke.

Einfacher wird es, je distanzierter man im Kontakt zu jemandem steht. Wir haben ein hochsensitives Gespür dafür, beide, ob uns jemand gut tut oder ob das Verhältnis aus der Balance gerät, und ob jemand immer mehr vom Ping-Pong-Tisch an sich reisst. Egal wer, ob Dienstleister, Berufsleute, Beamte, Gutmeinende, Profiteure, Gastronomen, Werkstätten, Vermieter, Nachbarn, Freunde & "Freunde" ... wer immer das sein könnte.

Glücklicherweise darf an dieser Stelle ausdrücklich gesagt sein, dass wir viel mehr faire und schöne Verhältnisse erleben, wo wir gerne im Kontakt stehen, wo es sich gut anfühlt, wo es Chancen gibt, auch mal was zu klären. Wunderbar und wie gesagt, wir leben gut und fröhlich. Und wir sind achtsam, auch für andere angenehme Menschen zu sein. Beides zusammen ergibt neue und herzliche Kontakte und schenkt viel Vertrauen.

Wo es aber nicht mehr geht, ist in Kontakten wie z.B. aus irgendwelchem Management, wo jemand meint, aus irgend einem Grund "über-uns-zu-stehen" und entsprechend mit uns seine Kommunikation verbreitet. Das können CEOs sein, Marketinmanager, Standortberater oder Fach-Coaches. Berufsleute, die keine Lösung suchen, sondern mit einer Art gewaschenem Gehirn (brainwashed) antreten und meine, uns sagen zu können, wo es lang gehen würde und was denn das Beste wäre. Da ist fertig.

Wir haben solche wörtlichen 'Blind-Gänger' um uns herum. Sie treten ungefragt an, sind miese vorbereitet, bestenfalls mit dem eigenen unreflektierten Gedankengut, und drauflosredend, als hätten sie unsere Situation mit Löffeln gefressen. Seit längster Zeit haben die aber keine Fragen mehr gestellt, sich nicht erkundigt - weder persönlich noch in der Sache, sich nicht die Situation angeschaut, kennen keine Vergleichsgrössen und andere Betrachtungsparameter, z.B. lokale, schon gar nicht.

Eine Veränderung, hier im Blog für Zwischenmenschliche Kommunikation, ist eine Veränderung. Als würde ich ein Zahnrad um 90 Grad drehen - nix ist mehr an der alten Stelle und eingekeilte Zähne haben andere Bereiche des eigenen systemischen Umfeldes mitgedreht. Und wenn einem das im reifen Alter wie ein Verdienst, ein Gewinn und eine späte Lebensfreude erscheint, ist man schlicht zu "Alt" und zu Unabhängig, um sich von Businesskasper und Empathie-armen Wesen noch etwas sagen zu lassen. Das ist kein Miteinander, das ist schon gar keine Partnerschaft und noch viel weniger ergibt diese blöde alte "Macht-Droh-von-oben-Herab-Kommunikation-der-Bewertungen-und-Du-Botschaften" irgend einen Sinn, der uns an diese alte, aus der Zeit gefallene Position zurückbringen würde. Nein, wir gehorchen nicht, weil das kein Gehorchen wäre, sondern ein Ducken. Und nein, wir ducken uns nicht.

Für stehen für unsere Veränderung. Was Sie tun, können wir nicht wissen. Gerne fragen wir immer wieder mal nach, ob Sie sich verändert haben. Gerne bieten wir Ihnen immer und immer wieder die Chance an, auf diese neue Weise des In-Kontakt-Seins-miteinader zu beginnen, zu versuchen. Sie müssen hierfür weder Profi noch Experte werden. Meist fängt es simpel damit an, ECHT zu fragen:

"Wie geht es Ihnen?" und dann auch wirklich zuhören zu mögen. Seien Sie uns willkommen, eine Sache zu klären, einen Fehler zu beheben, einer Pflicht nachzukommen. Verlassen Sie sich gerne auf uns und vertrauen Sie uns - wir arbeiten mit höchster Zuverlässigkeit und ernten seit Jahren viel Vertrauen. Aber als Ignorant, als Dümpel und Dummschwätzer bleiben Sie lieber weg, ansonsten wir Ihnen direkt oder noch direkter mitteilen, unseren Hof zu verlassen. Wir lassen uns weder noch abwerten noch in unangebrachte Vorverurteilungen stellen. Das Zauberwort lautet:

Auf Augenhöhe!

Daher an alle, die nicht zu selten - viel mehr als wir - von sogenannter "Partnerschaft" reden: Wir werden Partnerschaft auf keinem anderen Level verstehen noch möglich machen, als auf einer möglichst hoch engagierten Haltung, die fürs Miteinander beider Seiten eine stete Offenheit, Bewusstheit, Achtsamkeit und Bereitschaft anbietet - und ob Sie das wirklich tun, das beurteilen Sie sich nicht selber, das beurteilen wir mit unserer Wahrnehmung. Es ist also an Ihnen, Ihr Glück mit uns zu schmieden.

Wir sind hier nicht Unternehmerin und Investorin, Coach und Dozent, um die eigenen Entwicklungen und Stärken für veraltete Herangehensweisen von mittlerem Management zu verleumden. Wir sind hier. Wenn Sie auf alte Art und Weise meinen hier einlaufen zu können, müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir uns von Ihrer Stelle wegentwickelt haben und uns daher ein Gespräch oder weiterer Kontakt nicht mehr möglich ist - ausser, Sie zögen nach.

Eine Entwicklung bzw. Veränderung stellt eine Konsequenz dar.

Eine Konsequenz ist für uns eine Ernsthaftigkeit.

Wir danken ganz besonders all jenen Kontakten, mit denen es sich schön ergeben hat und die Stunden der Arbeit und der Freundschaft lebenswert sind. Dass ich hier besonders fremde 'Kapitäne und Hasardeute der Geschäftswelt' ins Visier nehme, kommt aber nicht von ungefähr.

Wichtig bei dem Beitrag ist mir aber noch: Wer von euch seinen Wandel und Entwicklung angeht oder angegangen ist, also auf dem Weg ist, dem sei vielleicht ein Beispiel gegeben, dass eine veränderte Haltung, eine persönliche Entwicklung es in sich birgt, Menschen zu gewinnen und Menschen konsequent zu distanzieren, ob es sich noch ergibt oder halt dann verloren geht, das alte Verhältnis. Bleiben Sie dabei nicht "anerzogen nett oder höflich", ansonsten Sie sich selber untergraben und damit den Wert Ihrer Bemühungen und guten Gefühle verschüttet würden. Kämpfen Sie ruhig für Ihren gewonnenen Raum und für die lebenswerte Qualtität von Leben, die neuen Horizonte.

Herzlich ermutigend ...

Jona Jakob
Geschäftsführer humanness Frankfurt

Ich habe noch zwei Nachträge:

1 - Auch wenn Sie meinen, Sie hätten schon verstanden, was 'Wertschätzung' oder eine 'wertschätzende Haltung' ist, dann bedeutet das noch längst nicht, dass Sie selber davon etwas an den Tag legen würden. Prüfen Sie sich, denn ohne Wertschätzung kriegen Sie von uns nichts.

2 - Und bloss weil viele andere Menschen und Positionen noch im altanerzogenen Modus der "Höflichkeit und des Anstandes" sich Ihnen gegenüber harmonisch moderat zeigen, bedeutet das ebenfalls nicht, dass Sie ein gute oder ein partnerschaftliches Verhältnis hätten. Meist ist es eben ein unterstelltes Verhältnis, das auf der Konditionierung des Top-Down läuft, also Eltern-Kind, oder Top-Manager-Mitarbeiter oder Zentrale-Dezentrale. Man meint sich Oben - da schon fallen Sie bei uns aus dem System. Wertschätzung ist die anzubietende Haltung, sonst verwundern Sie sich nicht, dass Sie es zu verantworten haben, wenn Sie es mit uns nicht können.

Freitag, 1. Juli 2016

Frankfurter Rundschau: Gehasst werden jene, die dem Hass nicht mit Hass begegnen wollen!

Ich weise auf den mE lesenwerten Artikel der Frankfurter Rundschau hin, welcher das aktuelle Phaenomen mit dem Hass beschreibt - ein sehr lesenswerter Artikel über die Kommunikation, welche sich als Hass äussert.

Beitrag von Christian Bommarius / Politik-Autor

Das System? Das ist nicht nur der Staat, das sind nicht nur die Amtsträger und Institutionen. Das System ist auch die Gesellschaft, das sind diejenigen, die den Schutz der Menschenwürde nach Art. 1 des Grundgesetzes nicht als Bürger-, sondern als Menschenrecht begreifen, das sind die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer, das sind die Lehrer, die den Schülern Demokratie nicht als Theorie einer Herrschafts-, sondern als Praxis einer Lebensform vermitteln, das sind die Pfarrer, die Journalisten, die Politiker, die Humanität nicht nur als Wort betrachten, sondern als Aufgabe begreifen. Es sind diejenigen, die den Hass im Netz und auf der Straße ohne Hass bekämpfen, weil sie wissen, dass sich Hass nicht mit Hass bekämpfen lässt.

Link zum Beitrag in der Frankfurter Rundschau: 


humanness Frankfurt - Zwischenmenschliche Kommunikation

Jona Jakob

Montag, 27. Juni 2016

Zum Tod des Schauspielers Götz George

Was Götz George kommunikativ auszeichnete, war seine non-verbale Sprache temperierter Wucht. Eigentlich war sein Schimanski eine dauernde Drohung, von der katzenhaften Schmuserei bis hin zum brachialen Erschlagen. Es war eine Sprache des physischen Kraftaktes und der Kumpanei, etwas das viel Körper braucht, Schultern, Unterarme, Schenkel, Haare.
Mein Lieblingsfilm mit GG ist 'Der Totmacher', wo er in der Anstalt den gefangenen Serienmörder Fritz Haarmann spielt. Er hat eigentlich keine Stimme und eine ungeschickte, ja fast kindlich gebrochene Sprache, eine rohe, zurückgebliebene Infantilität. Aber genau damit konnte er einem ein massives Schaudern erzeugen.
Ruhe in Frieden.

Montag, 30. Mai 2016

FAZ-online: Warum wir zuweilen unsere Autos anschreien

Lesetipp:

Ein Du in allen Dingen - Warum wir zuweilen unsere Autos anschreien


Beschwerden und Vorwürfe setzen die Handlungsfähigkeit ihres Adressaten voraus, und dieses Merkmal kommt, da sind wir uns sicher, nur Menschen zu. Wirklich?

28.05.2016, von ANDRÉ KIESERLING, BORIS HOLZER UND GERALD WAGNER


Viel Spass bei der Erkenntnis.

Sonntag, 29. Mai 2016

... seine eigene Sprache.

Jeder herausragende Mensch und Schöpfer hat seine eigene Sprache.


Aus einer Dokumentation über Marco Goecke / arte

Montag, 23. Mai 2016

"Besser" Kommunizieren ...

"Besser" kommunizieren zu können, meint laut Kommunikation nicht, siegreicher zu sein, sondern verständnisvoller zu werden.

Jona Jakob - Mai 2016

Halte dich ...

Ich halte dich mal, damit du nicht zu reden brauchst.


Jona Jakob, Mai 2016

Sonntag, 22. Mai 2016

Menschlich und intelligent macht uns unsere Zusammenarbeit

MICHAEL TOMASELLO - What Makes Us Human?



Drei Minuten, die man vermutlich auch dann erfassen kann, wenn ihr den  Titel vom Blogbeitrag lest und dann die Bilder schaut. Die Aussage ist: Unsere Menschlichkeit entsteht besonders dort, wo wir zusammenarbeiten. Das stärkt uns einerseits und verhilft und zu Lösungen - es fordert und fördert aber auch unsere Wahrnehmungen, Signale, Gefühle und Regungen, es trainiert uns.

Danke für den Video-Hinweis von Edeltraud Kruse, Frankfurt

humaness Frankfurt - Zwischenmenschliche Kommunikation

www.humanness.de 

Samstag, 21. Mai 2016

Für mich - Persönliche Ganzheitlichkeit

Wenn Sie nicht dem 'Herden'-Bewusstsein folgen, sondern dem Ihres eigenen Schicksals, können Sie Ihr wahres Potential entdecken - Sie erleben ein Gefühl der persönlichen Ganzheitlichkeit. 

Wenn Sie sich auf diese Weise herausbilden, können Sie mehr und mehr in die Führung gehen,  weil Sie vor oder über dem Rest der Dinge stehen. Von dieser Position aus können Sie der Gruppe Achtung schenken und ihr Ihren 'Lead' anbieten. 


Original:

If you don't follow "herd" consciousness, but rather your own destiny, you will be able to unlock your true potential and discover, at last, a sense of personal wholeness. - Only the outcast can lead, for he stands ahead and above the rest... and from that place can contribute back to the group and lead. 

- Dr. Gail Gross, USA

Für mich - Dunkle Seite der Medaille

Etwas zu 'verstehen' bedeutet, auch die unangenehmen, nachteiligen Seiten einer Sache anzunehmen. Wer sich nur optimieren mag und daher keine wirkliche Bereitschaft hat, das Schwere, Beladene, Negative an der Erkenntnis anzunehmen, schliesst damit einen Teil der Wirklichkeit aus. Wohin das jemanden führt, weiss ich auch nicht - vermutlich in eine zunehmende Verdrehung der Dinge, eine ganz andere Form von Unglück.

Jona Jakob
humanness Frankfurt

Für mich - Selbstverständnis

Wenn Sie keine Kenntnis davon haben, worauf sich 'Selbstverständnis' bildet, dann haben Sie kein Mittel oder Werkzeug, sich Ihr eigenes Selbstverständnis zu bilden. Sollten Sie aus diesem Grund zum Spielball Ihrer Umstände werden, kann es gut sein, dass Sie lange noch ein fälschlich empfundenes Unglück empfinden. - Es ist ein Gewinn, diese Betrachtung kennen zu lernen, weil Sie dann besser zu sich schauen können. 

Jona Jakob 
humanness Frankfurt

Willkommen bei humanness Frankfurt

Zwischenmenschliche Kommunikation ist die Kunst, nachhaltig erfolgreich zu sein. Freuen Sie sich auf fundierte Erkenntnisse und Ihre persönliche Entwicklung. Lernen Sie die Grundlagen der Zwischenmenschlichen Kommunikation. Werden Sie Anwender, Expertin und Mensch.

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